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Das träumerische Grundrauschen einer KI

Ein im Comic-Stile gezeichnetes Gehirn liegt an Strand in einem Liegestuhl und entspannt sich. Daneben ein zweiter Liegestuhl mit einem maschinenähnlichen Robotergehirn.
KI-Gehirn beim Tagträumen?

Wenn ich durch ältere Artikel auf meinem Blog stöbere, ertappe ich mich immer wieder dabei, biologische Phänomene mit KI zu vergleichen, wie etwa bei meinem Beitrag über das sogenannte Default-Mode-Netzwerk.

Das Faszinierende an diesem Netzwerk ist ja, dass unser Gehirn im scheinbaren Nichtstun oft mehr Energie verbraucht, als bei konzentrierter Kopfarbeit. Wenn wir Tagträumen, werden unbewusst Erinnerungsschleifen sortiert oder Erlebtes mit unserem Ich-Gefühl verknüpft, um es so zu stabilisieren.

Heutige Sprachmodelle und KIs kennen keinen echten Leerlauf. Sie reagieren auf einen Prompt, berechnen Wahrscheinlichkeiten und verstummen sofort wieder. Dazwischen existiert nichts.

Braucht eine KI vielleicht genau dieses ständige, träumerische Grundrauschen, um mehr zu sein als ein Werkzeug? Wäre ein digitales Default-Mode-Netzwerk der Schlüssel oder zumindest ein wichtiger Baustein zu einem künstlichen Ich?